Praktische Hinweise

Duschnasszelle

Die Menge des Duschgels kann um mindestens die Hälfte reduziert werden. Es ergibt sich dasselbe Resultat wie vorher. Nach dem Duschen kann der Innenraum einfach mit kaltem Wasser abgespülte und mit einem trockenen Tuch abgetrocknet werden. Falls Tropfrückstände eingetrocknet sein sollten, können diese innerhalb von 72 Stunden problemlos mit einem trockenen Tuch abgewischt werden.

Geschirrspüler

Trotz unterschiedlicher Herrsteller-Empfehlungen gilt: Sie können das Spülmittel auf die Dosierung für weiche bis mittlere Wasserhärte reduzieren und eventuell vorhandene Maschineneinstellungen auf die Position «weiches oder mittelhartes Wasser» stellen. Sie können auch den Versuch machen, während einiger Zeit den Geschirrspüler ohne Salz (aber immer mit Glanzspüler) zu betreiben. Wählen Sie dazu ein Programm mit tiefen Temperaturen und fügen Sie allenfalls einen Kaltspülzyklus an. Werden Gläser im Geschirrspüler weiss, dann handelt es sich nicht um Kalkablagerungen sondern um Glaskorrosion. Die Glaskorrosion in der Spülmaschine hängt primär von der Qualität des verwendeten Glasmaterials ab. Bei «spülmaschinenfesten» Gläsern sollte sie nicht auftreten.

Industrielle Kaffeemaschinen

Industrielle Kaffeemaschinen sind meistens direkt mit der Wasserleitung verbunden. Bei wirksamen physikalischen Kalkschutzgeräten ergibt sich eine Dauerwirkung wie unter «Druckleitungen» beschrieben. Es kann gegebenenfalls auf die vielerorts noch übliche Enthärtung oder Osmoseanlage verzichtet werden.

Bemerkung

Auf das vom Maschinenhersteller vorgeschriebene «Entkalkungs- und Reinigungsprogramm» für den inneren «Braubereich» darf nicht verzichtet werden. Gleiches gilt für einen allfälligen Filtereinsatz, falls der Hersteller dies vorschreibt.

Wasserkocher

Die Innenwände, vor allem aber auch die Heizschlangen werden enorm heiss. Sie kühlen sehr langsam ab und nasse Stellen trocknen ein. Der behandelte Kalk bleibt deshalb teilweise haften. Wir empfehlen Ihnen, vorhandenes Restwasser im Kocher zu lassen oder besser noch durch etwas behandeltes Kaltwasser zu ersetzen. Der gelöste Kalk bleibt im Wasser und ist vor der nächsten Erwärmung auszuspülen. Auf regelmässiges Entkalken kann bei Wasserkochern nicht verzichtet werden. Es ist jedoch nicht mehr so oft nötig und der Kalk löst sich leichter und schneller.

Reinigungsarbeit

Eine physikalische Kalkschutzanlage ersetzt die Reinigungsarbeit nicht, sondern erleichtert die Arbeit und spart Reinigungsmittel. Dadurch werden natürlich auch die Abwässer entlastet. Sie können angetrocknete Wassertropfen innerhalb von ca. 72 Stunden mit einem leicht feuchten Lappen (evtl. Mikrofasertuch) entfernen. Chemische Reinigungsmittel erübrigen sich.

Rostschutz

Bei Metallrohren mit verzinkter Innenfläche wird wegen der Korrosion die Zinkschicht abgebaut und es treten allmählich die darunterliegenden Eisen-Zinklegierungen hervor. Anschliessend bilden sich Eisenkorrosionsprodukte, welche sich mit dem abgeschiedenen Kalk zu einer dichten braungefärbten Kalkrostschicht verbinden. Physikalische Kalkschutzgeräte können die Rostbildung nicht unterbinden, haben jedoch einen verhindernden Einfluss auf das Fortschreiten der Rostbildung, indem – je nach Gerät – eine dünne Kalkschicht als Restschutzschicht auf der Leitung verbleibt.

Wärmetauscher

Durch die Verkalkung wird der Wirkungsgrad der Warmwasseranlage stark herabgesetzt. Physikalische Kalkschutzgeräte schaffen hier Abhilfe: die Warmwasserherstellung wird effizienter und die Unterhaltskosten sinken.Die Verkalkungen im Wärmetauscher führen mit der Zeit zu übermässigem Energieaufwand beim Erhitzen des Wassers. Oft kann die gewünschte Wassertemperatur nicht einmal mehr erreicht werden. Je grösser die Temperaturdifferenz, umso stärker bilden sich Ablagerungen. Da es sich um grössere Metallflächen handelt, ist es besonders wichtig, ein Leistungsfähiges, starkes Kalkschutzgerät einzusetzen. Zudem ist es wichtig, dass der Wärmetauscher auch korrekt betrieben wird und allfällige Kalkabbauprodukte aus dem Wärmetauscher abgeführt werden könne.

Wasserhähne

Bei Kalt- und Warmwasserhähne werden Dichtungen kaum noch angegriffen. Reparaturen sind sehr selten. Das Festsitzen der Wasserhähne bleibt aus. Siehe dazu auch unter «Siebe».

Waschmaschine

Der Waschmittelverbrauch kann auf die Dosiermenge für weiche oder mittlere Wasserhärte reduziert werden (gilt auch für Handwäsche). Entkalkungsmittel können erheblich reduziert oder gänzlich weggelassen werden. Der Weichspüler kann weggelassen oder ganz einfach durch Essig ersetzt werden. Bei hohen Wassertemperaturen (90° C) kann man noch Calgon oder auch 1 dl Essig verwenden. Durch die Reduktion der Waschmittel können Sie nicht nur viel Geld sparen, sondern tragen auch einiges zur Reduktion der Abwasserprobleme bei.

Praktische Hinweise über AquaKLEAR AquaZino Kalkschutz

Armaturen sind häufig von Kalkstaub befallen

Bei Anwendung von AquaZino | AquaKlear Kalkschutz setzt sich der Kalk aber nicht mehr fest: Sie können den Kalk einfach wegwischen. Chemische Reinigungsmittel sind nicht mehr nötig. Kalkstaub, der auf Armaturen oder den Wasserhähnen haftet, lässt sich problemlos innerhalb von ca. 72 Std. mit einem weichen, trockenen Lappen abwischen. Chemische Reinigungsmittel sind nicht mehr nötig. Physikalische Kalkschutzgeräte ersetzen das Putzen nicht, machen es aber einfacher und entlasten die Abwasserreinigung.

Autowaschanlage

In der Autowaschanlage braucht es kein enthärtetes Wasser und auch kein sogenanntes Osmose-Wasser mehr. Physikalische Kalkschutzgeräte reduzieren dadurch nicht nur Kosten, sondern entlasten auch die Umwelt. Das Waschmittel kann um mindestens die Hälfte reduziert werden. Ein allfälliges Klarspülmittel sollte sauer sein. Das Wasser perlt schnell von der Karosserie ab. Es bleiben keine Kalk- oder Wasserringrückstände.

Boiler

Ab ca. 60° C setzt die Kalkausfällung in grossem Umfang ein. Durch die entsprechende Verkalkung wird der Wirkungsgrad der Warmwasseranlage stark herabgesetzt. Dies führt zu längeren Aufheizzeiten, verkalkten Temperaturfühlern und allenfalls zur Überhitzung bzw. Ausfall von Heizelementen. Physikalische Kalkschutzgeräte schaffen hier Abhilfe: die Warmwasserherstellung wird effizienter und die Unterhaltskosten sinken. Boiler verkalken mit physikalischen Kalkschutzgeräten nicht mehr so stark und intensiv, sondern der gebildete Kalk bleibt in Form von Schlamm am Boden zurück. Er wird entweder laufend weggespült oder er kann auch abgelassen werden. Die Heizelemente, an welchen nur noch eine dünne, leicht zu entfernende Kalkschicht haftet, bringen ihre volle Leistung.

Druckleitungen

Physikalische Kalkschutzgeräte, die auf der Basis von elektrischen Feldern wirken, schützen zusätzlich Leitungen vor Kalkablagerungen, in denen das Wasser hauptsächlich steht, wie z.B. bei Sprinklern oder Löschwasserleitungen. Düsen am Wasseraustritt solcher Leitungen verkrusten nicht mehr und die Kalkablagerung weitet sich nicht mehr sukzessive ins Rohrinnere aus.

Heizkessel

Ab ca. 60° C setzt die Kalkausfällung in grossem Umfang ein. Durch die entsprechende Verkalkung wird der Wirkungsgrad der Warmwasseranlage stark herabgesetzt. Dies führt zu längeren Aufheizzeiten, verkalkten Temperaturfühlern und allenfalls zur Überhitzung bzw. Ausfall von Heizelementen. Physikalische Kalkschutzgeräte schaffen hier Abhilfe: die Warmwasserherstellung wird effizienter und die Unterhaltskosten sinken.

Haarpflege

Nehmen Sie die Hälfte des sonst üblichen Haarshampoos und spülen Sie die Haare mit kaltem Wasser gut aus. Sie erreichen damit dasselbe Resultat wie vorher und Ihr Haar glänzt mehr.

Kaffeemaschinen

Kaffeemaschinen Die Verkalkung von Kaffeemaschinen kann, dank Kalk- und Rostschutz, erheblich reduziert werden.

Im Haushalt Bei Kaffeemaschinen im Haushalt kann – bei richtigem Vorgehen – die Verkalkung erheblich reduziert werden. Steht der Wasserbehälter nicht mit der Leitung in Verbindung, so nimmt die Wirkung nach 72 Std. ab. Aus hygienischen Gründen sollte man ohnehin jeden Tag frisches Wasser in den Wasserbehälter einfüllen. Dabei ist es wichtig, den Wasserbehälter kurz kalt auszuspülen.

Kochgeräte, Pfannen, usw.

Beim Erhitzen von Wasser steigen Blasen vom Gefässboden auf, wobei dort die Metalloberfläche oxidieret und sich Kalk ansammelt und festsetzt. Beim Einsatz von einem physikalischen Kalkschutzgerät kann das verhindert werden, wenn Sie nach Gebrauch das Gefäss mit einem leicht feuchten Lappen auswischen oder mit kaltem Wasser kräftig ausspülen und nachtrocknen. Mit dem Einsatz eines physikalischen Kalkschutzgerätes verhindern Sie, dass der Kalk haften bleibt, und können deshalb auf den Einsatz chemischer Antikalkmittel verzichten. Sie schonen damit nicht nur Ihre Pfannen und Töpfe, sondern auch die Umwelt, indem Sie die Abwässer entlasten.

Luftbefeuchter

Normalerweise setzt sich Kalk in Luftbefeuchtern hartnäckig fest und kann deshalb nur noch mit starken chemischen oder mechanischen Mitteln entfernt werden. Werden Luftbefeuchter mit Wasser betrieben, das durch ein physikalisches Kalkschutzgerät behandelt wurde, werden die starken Verkalkungen vermindert. Es gilt jedoch folgendes zu beachten: In geschlossenen Geräten mit einem nicht direkt an der Leitung angeschlossenen Wasserbehälter nimmt die Wirkung des behandelten Wassers nach 2 bis 3 Tagen ab. Das Wasser sollte deshalb regelmässig ersetzt werden. Das physikalische Kalkschutzgerät ersetzt bei Luftbefeuchtern das Reinigen der Geräte nicht, sondern es erleichtert den Reinigungsprozess.

Pflanzen/Sträucher

Behandeltes Wasser verhindert das Verkrusten der Wurzeln, wodurch diese Dünger und Mineralstoffe leichter aufnehmen. Das Wachstum wird besser, die Pflanzen resistenter.

Wasserhygiene

Auch hinsichtlich der Wasserhygiene ist Kalkschutz wichtig. Bei dicken, rauhen Oberflächen in Rohrleitungen (Kalk- und Schlammablagerungen) besteht die Gefahr, dass sich pathogene Keime (wie z.B. Legionellen) einnisten. Auch hier schaffen leistungsfähige, physikalische Kalkschutzgeräte Abhilfe: Die Biofilmbildung und Nährstoffversorgung der Keime wird erschwert.

Siebe

Auf Duschsieben, Wasserhähnen und Maschinen-Feinsieben haftender Kalkstaub lässt sich problemlos innerhalb von ca. 72 Std. (ohne chemische Mittel) mit einem weichen, leicht feuchten Lappen abwischen. Siebe und Duschköpfe sollten trotzdem noch ab und zu zum Reinigen in Essig eingelegt werden. Dies ist besonders dann notwendig, wenn von aussen (Abwaschtrog, Duschkopf) seifenartige Verunreinigungen in Wasser- und Dampfform an den Siebkopf gelangen. Letzteres führt nämlich dazu, dass der Kalk, obwohl er behandelt wurde, nicht vollständig nach aussen gespült werden kann. Sie können selbst feststellen,dass sich das Problem mit einer Siebreinigung (Einlegen in Essig) leicht lösen lässt.

Badewanne

Reduzieren sie die Badezusätze um die Hälfte. Sie erreichen das gleiche Resultat wie vorher. Falls ölhaltige Badezusätze verwendet wurden, sollte die Badewanne mit einem Putzmittel gereinigt werden, um die öligen, bzw. fettigen Substanzen zu entfernen. Danach kann die Badewanne einfach mit kaltem Wasser ausgespült werden. In der Regel wird sie auch ohne Nachreiben mit einem trockenen Tuch glänzen.

Autowäsche

Autos können mit der Hälfte des sonst üblichen Waschmittels gewaschen werden. Danach sollte das Auto gründlich mit kaltem Wasser abgespült werden. Beim Trocknen sollten keine Kalkrückstände entstehen. Sind solche trotzdem noch vorhanden, können sie mit einem trockenen Lappen problemlos abgewischt werden.

Sanierungsphase

Der Sanierungseffekt hängt von der Leistungsfähigkeit des Gerätes, der Fliessgeschwindigkeit des Wassers, der Ablagerungsmenge (Kalkanteil im Wasser), der Ablagerungsart (Wasserwärme) sowie der vorhandenen Ablagerungsdichte des bestehenden Kalkes ab. Der Abbauvorgang beginnt schon nach wenigen Tagen und dauert in den allermeisten Fällen ca. 5 bis 8 Wochen. Bei hartnäckigen Ablagerungen kann er 4 bis 5 Monate dauern, in Warmwasserleitungen sogar 5 bis 7 Monate.

 

Der Sanierungsvorgang kann bei Bedarf beschleunigt werden, indem einmal pro Woche alle Wasserentnahmestellen gleichzeitig während einiger Minuten auf volle Fliessleistung gestellt werden (Siebe wenn möglich entfernen). In der Regel ist diese Radikalmassnahme nicht notwendig.

 

Während des Abbauvorgangs sind grössere Kalkablagerungen in den Sieben zu beobachten; es kann unter Umständen zu einer leicht verstopften Leitung kommen, bis das losgelöste Kalkstück abgebaut wurde. Wenn Sie wegen des vermehrten Kalkabbaus bei der Wäsche vorübergehend eine stärkere «Trockenstarre» feststellen, können Sie kurzfristig Weichspüler hinzufügen. Anstelle von Weichspüler kann auch Essig verwendet werden.

 

Physikalische Kalkschutzgeräte verhindern das Fortschreiten einer allfälligen Rostbildung, indem – je nach Gerät – eine dünne Kalkschicht als Restschutzschicht auf der Leitung verbleibt. Während der Sanierung wird Kalk in unterschiedlichen Schichten abgetragen und es kann vorkommen, dass ein Stück Kalk sich ganz vom Rohrboden löst und eine allenfalls darunterliegende Rostschicht freilegt. Dann entsteht kurzfristig etwas rotes Wasser, bis der neue Kalk diese Stelle wieder überdeckt und durch eine dünne Kalkschicht schützt.

 

Erschrecken Sie nicht, wenn Sie nach einem Jahr (oder später) etwas Kalk in Ihren Sieben finden, denn dann hat sich eine (ausserhalb der Primärwirkung liegende) grössere Kruste gelöst und wird schubweise zu Tage gefördert. Das soll Sie nicht beunruhigen, sondern beweisen, dass die Anlage funktioniert.

 

In Warmwasserleitungen kann der Abbauvorgang länger dauern (5 bis 7 Monate). Vor allem ist bei Durchlauferhitzern während der monatlichen Spülung ein Mehrfaches an Kalksplittern festzustellen.

 

Als Reaktion von Kalkstaub mit seifenartigen Verunreinigungen kann an Wasseraustrittsstellen während der Sanierungsphase verstärkt eine Kalkseifenbildung (weisse schmierige Masse) auftreten und zwar aussen an den Sieben (Abwaschbecken, Dusche, Brause, usw.). Eine Reinigung mit Essig genügt.

 

Bei überdurchschnittlicher Härte des Kalkes und sehr grosser Verkrustung, bei der nur eine kleine Öffnung für das Wasser bleibt, kann es lange dauern, bis der Sanierungsvorgang abgeschlossen ist. In Extremfällen muss mit mechanischen Mitteln bei der Sanierung nachgeholfen werden.

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